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75 Unternehmen aus 10 Ländern – 144,2 Mrd Euro Gesamtumsatz - fordern Absicherung der Gentechnik-freien Produktion

Brüssel / Wien / Berlin, 28. November 2018 - 75 Unternehmen der Gentechnik-freien Lebens- und Futtermittelwirtschaft aus 10 europäischen Ländern, darunter Branchen-Leader wie EDEKA, REWE, SPAR, praktisch alle österreichischen Molkereien sowie zahlreiche Fleisch- und Futtermittelbetriebe begrüßen in einem Offenen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis die klaren rechtlichen Zielvorgaben, die sich aus dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Neuen Gentechnik vom 25. Juli 2018 ergeben. Sie fordern die EU-Kommission auf, die als Folge des Urteils notwendigen Maßnahmen zur Absicherung der Gentechnik-freien Produktion in Europa zügig umzusetzen. Die unterzeichnenden Unternehmen haben 2017 einen Gesamtumsatz von 144,2 Mrd. Euro erwirtschaftet und beschäftigen 833.000 Mitarbeiter.
„Leistungsschau“ für Gentechnik-freie Lebensmittel – Österreich als europäischer Vorreiter bei Landwirtschaft und Lebensmittel ohne Gentechnik
Wien, 25. September 2018 - Vom 1. Okt. – 13. Okt. stehen im beinahe kompletten österreichischen Lebensmittelhandel (LEH) Nahrungsmittel mit dem Qualitätszeichen „Ohne Gentechnik hergestellt“ im Vordergrund: Die großen Marken im Handel, aber auch Direktvermarkter und Gastronomiebetriebe, begehen gemeinsam die „Gentechnik-freien Wochen 2018“ – mit Verkostungen Gentechnik-freier Produkte, speziellen Angeboten, Gewinnspielen und umfangreicher Konsumenteninformation über Produktionsform und Vorteile Gentechnik-freier Lebensmittel in Österreich. Mit einem geschätzten Marktvolumen von rund 1,5 Mrd. Euro und wachsenden Erfolgschancen im Export ist „Ohne Gentechnik hergestellt“ zum Erfolgsrezept für Österreichs Lebensmittelbranche geworden.
Das heutige Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH), dass auch die Verfahren der Neuen Gentechnik in Zukunft über das Gentechnikgesetz geregelt werden sollen, ist ein enorm wichtiger und richtiger Schritt in Richtung Stärkung und Absicherung der in Europa immer bedeutender werdenden Gentechnik-freien Produktion", bewertet Florian Faber, Geschäftsführer der ARGE Gentechnik-frei das heute veröffentlichte EuGH-Urteil. Der EuGH habe damit ein wegweisendes und kluges Urteil im Sinne des gesunden Menschenverstandes getroffen.
Offener Brief an EU-Kommission: Gentechnik-freie Produktion und Bio müssen geschützt werden; Kennzeichnung und Regulierung für Neue Gentechnik gefordert
Wien, 10. Juli 2018 - Lebensmittelhandel und führende Hersteller aus Österreich und Deutschland richten einen dringlichen Appell an die EU-Kommission: Sie soll die Verfahren der Neuen Gentechnik und die daraus entstehenden Produkte nach EU-Gentechnikrecht als gentechnisch veränderte Organismen (GVO) einstufen und entsprechend regulieren. Dies sei essenziell, um die Futter- und Lebensmittelproduktion ohne Gentechnik, die sich in beiden Ländern als wichtiger Qualitätsstandard etabliert hat und mit hohem logistischen und finanziellen Aufwand abgesichert wird, nicht zu gefährden. Auch die Bio-Produktion müsse geschützt werden. Dies verlangen führende LEH-Vertreter wie EDEKA, Lidl, REWE und SPAR sowie Hersteller wie NÖM, Berglandmilch, SalzburgMilch, Kärntnermilch, Wech und Titz in einem Offenen Brief (Link: https://bit.ly/2uhb3Kl).
Wien, 19. Jänner 2018 – Gestern ist mit dem Schlussantrag des Generalanwalts des EuGH eine wichtige Vorentscheidung zu den sogenannten „Neuen Züchtungstechniken“ (NZT) getroffen worden. Die NZT auf Basis von Mutationen sollen generell nicht unter die EU-Richtlinie zu gentechnisch veränderten Organismen (GVO) fallen. Damit würden diese NZT deutlich schwächeren Verfahren für deren Zulassung unterliegen. Uns ist bewusst, dass die bis spätestens April 2018 erwartete endgültige Entscheidung des EUGH damit noch nicht getroffen ist, allerdings wurden aus unserer Sicht besorgniserregende Weichen gestellt. Dies wird von der ARGE Gentechnik-frei, der Plattform und Interessensvertretung der Gentechnik-frei produzierenden und vermarktenden Unternehmen und Betriebe in Österreich, heftig kritisiert. Eine rein juristische Bewertung dieser hoch komplexen Frage ist definitiv unzureichend. Es braucht eine intensive europäische Auseinandersetzung zu den fachlichen, politischen und marktrelevanten Aspekten der NZT; diese sind in der Vorentscheidung des Generalanwalts des EuGH nicht berücksichtigt.
Plattform zur Kennzeichnung von Lebensmitteln ohne Gentechnik erhält Österreichs wichtigsten Nachhaltigkeits-Award in der Kategorie „Beste Partnerschaft“
Wien, 20. Juni 2017 - Die ARGE Gentechnik-frei, Österreichs vor mittlerweile 20 Jahren gegründete Plattform zur Kennzeichnung von Lebensmitteln ohne Gentechnik, erhielt gestern Abend im Konzertsaal der Wiener Sängerknaben Österreichs wichtigste Auszeichnung für Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusstes Wirtschaften: den TRIGOS 2017 – in der Kategorie „Beste Partnerschaft“. Die Jury war „von der europaweit einzigartigen Partnerschaft, deren Mitwirkende abseits der Plattform in intensivem Wettbewerb stehen und im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft den konstruktiven Dialog und lösungsorientiertes Handeln betreiben“ beeindruckt.
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