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Ein Jahr nach EuGH-Urteil zu Neuer Gentechnik: ARGE Gentechnik-frei und LEH fordern von der neuen EU-Kommission die zügige Umsetzung des Urteils
Wien/Berlin/Brüssel, 24. Juli 2019 – Vor einem Jahr, am 25. Juli 2018, hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einer vielbeachteten Entscheidung die Verfahren der neuen Gentechnik wie z.B. CRISPR/Cas sowie die aus ihnen gewonnenen Produkte sehr klar als Gentechnik eingestuft. Damit unterliegen auch die Verfahren der neuen Gentechnik den seit Jahren bewährten Anforderungen der EU-Gentechnikgesetzgebung: Es gelten das Vorsorgeprinzip, die Notwendigkeit einer Risikoabschätzung vor jeder Marktzulassung und die Kennzeichnungspflicht.
Bisherige EU-Kommission könnte vor ihrer Ablösung noch viele strittige Zulassungen erteilen

23. Mai 2019 / Über 40 Organisationen aus den Bereichen Wissenschaft, Umwelt-schutz, Lobby-Kontrolle, Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft haben heute einen gemeinsamen Brief veröffentlicht. Sie warnen davor, dass die derzeitige EU-Kommission vor dem Herbst noch rund ein Dutzend Zulassungen für Gentechnik-Pflanzen erteilen könnte, obwohl deren Risikobewertung wissenschaftlich unzureichend ist. 
75 Unternehmen aus 10 Ländern – 144,2 Mrd Euro Gesamtumsatz - fordern Absicherung der Gentechnik-freien Produktion

Brüssel / Wien / Berlin, 28. November 2018 - 75 Unternehmen der Gentechnik-freien Lebens- und Futtermittelwirtschaft aus 10 europäischen Ländern, darunter Branchen-Leader wie EDEKA, REWE, SPAR, praktisch alle österreichischen Molkereien sowie zahlreiche Fleisch- und Futtermittelbetriebe begrüßen in einem Offenen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis die klaren rechtlichen Zielvorgaben, die sich aus dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Neuen Gentechnik vom 25. Juli 2018 ergeben. Sie fordern die EU-Kommission auf, die als Folge des Urteils notwendigen Maßnahmen zur Absicherung der Gentechnik-freien Produktion in Europa zügig umzusetzen. Die unterzeichnenden Unternehmen haben 2017 einen Gesamtumsatz von 144,2 Mrd. Euro erwirtschaftet und beschäftigen 833.000 Mitarbeiter.
„Leistungsschau“ für Gentechnik-freie Lebensmittel – Österreich als europäischer Vorreiter bei Landwirtschaft und Lebensmittel ohne Gentechnik
Wien, 25. September 2018 - Vom 1. Okt. – 13. Okt. stehen im beinahe kompletten österreichischen Lebensmittelhandel (LEH) Nahrungsmittel mit dem Qualitätszeichen „Ohne Gentechnik hergestellt“ im Vordergrund: Die großen Marken im Handel, aber auch Direktvermarkter und Gastronomiebetriebe, begehen gemeinsam die „Gentechnik-freien Wochen 2018“ – mit Verkostungen Gentechnik-freier Produkte, speziellen Angeboten, Gewinnspielen und umfangreicher Konsumenteninformation über Produktionsform und Vorteile Gentechnik-freier Lebensmittel in Österreich. Mit einem geschätzten Marktvolumen von rund 1,5 Mrd. Euro und wachsenden Erfolgschancen im Export ist „Ohne Gentechnik hergestellt“ zum Erfolgsrezept für Österreichs Lebensmittelbranche geworden.
Das heutige Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH), dass auch die Verfahren der Neuen Gentechnik in Zukunft über das Gentechnikgesetz geregelt werden sollen, ist ein enorm wichtiger und richtiger Schritt in Richtung Stärkung und Absicherung der in Europa immer bedeutender werdenden Gentechnik-freien Produktion", bewertet Florian Faber, Geschäftsführer der ARGE Gentechnik-frei das heute veröffentlichte EuGH-Urteil. Der EuGH habe damit ein wegweisendes und kluges Urteil im Sinne des gesunden Menschenverstandes getroffen.
Offener Brief an EU-Kommission: Gentechnik-freie Produktion und Bio müssen geschützt werden; Kennzeichnung und Regulierung für Neue Gentechnik gefordert
Wien, 10. Juli 2018 - Lebensmittelhandel und führende Hersteller aus Österreich und Deutschland richten einen dringlichen Appell an die EU-Kommission: Sie soll die Verfahren der Neuen Gentechnik und die daraus entstehenden Produkte nach EU-Gentechnikrecht als gentechnisch veränderte Organismen (GVO) einstufen und entsprechend regulieren. Dies sei essenziell, um die Futter- und Lebensmittelproduktion ohne Gentechnik, die sich in beiden Ländern als wichtiger Qualitätsstandard etabliert hat und mit hohem logistischen und finanziellen Aufwand abgesichert wird, nicht zu gefährden. Auch die Bio-Produktion müsse geschützt werden. Dies verlangen führende LEH-Vertreter wie EDEKA, Lidl, REWE und SPAR sowie Hersteller wie NÖM, Berglandmilch, SalzburgMilch, Kärntnermilch, Wech und Titz in einem Offenen Brief (Link: https://bit.ly/2uhb3Kl).
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