Meldung vom 28.06.2017

#GoodbyePlasticBottles: SodaStream fordert weitreichende und nachhaltige Restriktionen gegen Plastikflaschenmüll

Schockbilder auf Etiketten, vollständiges Werbeverbot, Trinkverbot in der Öffentlichkeit, Komplett-Verbot ab 2025
GoodbyePlasticBottles_BooteBarckhahn

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  • Internationale Kampagne von SodaStream gegen unnötigen Plastikflaschenmüll geht schlagfertig in die nächste Runde
  • Nach erfolgreichem Viral-Video und Kampagnenwebsite haben bereits über 93.000 Unterstützer die Petition von SodaStream unterzeichnet
  • SodaStream bietet klare Lösungsansätze: Gesetzesantrag in Österreich fordert weitreichende Maßnahmen gegen Plastikmüll


Wien / Bad Soden, 28. Juni 2017 – Mit der schlagfertigen wie kompromisslosen Umweltkampagne #GoodbyePlasticBottles setzt SodaStream einmal mehr ein starkes Zeichen gegen unnötigen Plastikflaschenmüll und für die Umwelt. Schon Anfang Juni sorgten ein in Wien gedrehtes Street-Video und eine faktenreiche Kampagnenwebsite für große Zustimmung im Kampf gegen Plastikflaschenmüll. Heute folgt der nächste Clou: SodaStream will in Österreich einen Gesetzesantrag zur Reduktion von Plastikflaschenabfällen einbringen, der bis 2025 ein vollständiges Verbot von Plastikflaschen verlangt. Der Gesetzesantrag wurde heute auf einer Pressekonferenz in Wien, gemeinsam mit Autor und Filmemacher Werner Boote – unter anderem bekannt als Regisseur des Films „Plastic Planet“ – vorgestellt.

Nach aufsehenerregenden TV- und Online-Kampagnen gegen den Plastikflaschenmüll in den letzten Jahren greift SodaStream jetzt zur letzten Konsequenz: #GoodbyePlasticBottles – so die Kampagnenbotschaft. Mit der international unterstützten Kampagne möchte der Weltmarktführer für gesprudeltes Leitungswasser auf die verheerenden ökologischen Folgen von Plastikflaschen aufmerksam machen. Wie bereits zum Kick-off Ende Mai angekündigt, folgt nun der nächste Schritt im Kampf von „David gegen Goliath“.


Totalverbot ab 2025; bis dahin weitreichende Restriktionen
„Wir engagieren uns schon lange und konsequent im Kampf gegen Plastikflaschenmüll. Dieser ist eine der zentralen ökologischen ‚Geißeln’ des 21. Jahrhunderts. Unser Gesetzesantrag zeigt: Wir meinen es ernst, und wir wollen sowohl bei Herstellern und Vermarktern, als auch bei Konsumenten wirksame Schritte gegen Plastikflaschen setzen. Es ist unser Ziel, dieses Engagement mit allen Mitteln weiter fortzusetzen. Wir alle können mit unseren Kaufentscheidungen ein für die Umwelt bedeutungsvolles Zeichen setzen. Viele Beispiele zeigen: Es geht auch ohne den täglichen Plastikflaschenabfall. Unser Gesetzesantrag wird den Weg zu diesem Ziel ebnen“, informiert Ferdinand Barckhahn, Geschäftsführer SodaStream Österreich und Deutschland.
 
Werner Boote zu Plastikmüll und der Kampagne #GoodbyePlasticBottles
Die Kampagne und die Forderung nach dem Plastikflaschenverbot wird auch vom bekannten österreichischen Filmemacher und Plastikkritiker Werner Boote unterstützt: „Ich beschäftige mich nun seit 1999 intensivst mit der Bedrohung, die Plastik und Plastikabfälle für unsere Gesundheit und unsere Umwelt darstellen. Ich konnte weltweit die verheerenden Schäden und Auswirkungen dokumentieren – daher ist für mich klar: Es braucht massive und gemeinsame Anstrengungen, um den Zerstörungen wirkungsvoll und ernsthaft entgegenzuwirken. Da müssen Politik und Wirtschaft ebenso in die Pflicht genommen werden wie jeder einzelne Konsument. Die Kampagne #GoodbyePlasticBottles ist dazu ein wichtiger und zielführender Ansatz. Sie zeigt auf, wie einfach es wäre, die Umweltbedrohung von Plastikflaschenmüll zu reduzieren beziehungsweise zu beseitigen.“
 
Schritt für Schritt Reduktion bei Plastikflaschen vorgesehen
SodaStream stellt einen von einer renommierten Wiener Rechtsanwaltskanzlei erstellten Gesetzesantrag vor, der Plastikflaschen drastisch reduzieren und zu guter Letzt bis zum Jahr 2025 verbieten soll. Der Antrag soll in Österreich spätestens in der nächsten Legislaturperiode eingebracht werden.
 
Der negative Impact von Plastikflaschen
Plastikflaschen verschmutzen unsere Straßenränder, Bach- und Flusslandschaften und nicht zuletzt unsere Ozeane. Täglich gelangen weltweit rund 675 Tonnen Plastik in unsere Meere. Bis zum Jahr 2050 werden mehr Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren sein, als die darin befindlichen Fische. Es benötigt rund 450 Jahre, bis eine Plastikflasche abgebaut wird. Plastikmüll verursacht massive ökologische Wunden und verbraucht erschreckende Mengen an Ressourcen: Werden Material, Produktion, Transport und Kühlung der Flaschen zusammengerechnet, braucht es bis zu einem Viertelliter Erdöl, um einen Liter Mineralwasser in eine Plastikflasche abzufüllen. Ebenfalls absurd: Um 1 Liter Mineralwasser in eine PET-Flasche abzufüllen, sind 3-4 Liter Leitungswasser erforderlich.
 
Wichtigste Forderung: Plastikflaschen längerfristig komplett verbannen
Die Eckpfeiler des Entwurfs für das geplante Plastikflaschengesetz (PFG) sehen unter anderem ein Komplettverbot für Getränke aus Plastikflaschen bis zum 1. Jänner 2025 vor. Vielfältige Maßnahmen im Vorfeld sollen dafür sorgen, dass Plastikflaschen mehr und mehr ins Abseits geraten.
 
Schockbilder auf Plastikflaschen zur Sensibilisierung der Konsumenten
In einem weiteren Schritt sollen Konsumenten durch gut sichtbare, schockierende Warnbilder und Warnhinweise auf den Etiketten von Plastikflaschen (ähnlich den Schockbildern auf Zigarettenverpackungen) sensibilisiert und vor dem Gebrauch gewarnt werden. Schockbilder zu den Themen Umweltverschmutzung und Tierleid (verschmutzte Strände, sterbende Vögel und Meeressäuger etc.) und dazu passende verbale Warnungen, wie: „Plastikflaschen schaden Ihnen und der Umwelt – verzichten Sie darauf“ sollen die Verbraucher entsprechend aufrütteln.
 
Werbeverbot für Getränke aus Plastikflaschen, Verantwortung bei Herstellern
Neben der Verpflichtung der Hersteller zur umfassenden, transparenten und leicht verständlichen Informationen für Konsumenten fordert der Gesetzesantrag:
  • ein vollständiges Werbeverbot für Getränke aus Plastikflaschen ab 1. Jänner 2020.
  • eine Plastik-Verpackungssteuer für Fertiggetränke in der Höhe von 10 Prozent (ähnlich der Mineralölsteuer) – zur Sanierung von Umweltschäden. 
  • Des Weiteren wird die konsequente Anwendung des Verursacherprinzips gefordert: Hersteller und Vermarkter von Plastikflaschengetränken müssen die Verantwortung und die Kosten für die Reduktion und Vermeidung von Plastikflaschen und für die Behebung der verursachten Umweltschäden aufkommen.
 
Der vollständige Gesetzesantrag ist online auf https://goodbyeplasticbottles.com abrufbar und wurde im Rahmen der Pressekonferenz vollständig offengelegt.
 
SodaStream wird mit allen in Österreich im Parlament vertretenen Parteien Kontakt aufnehmen, um den Antrag auch real in die Gesetzgebung einzubringen.
 
SodaStream Street-Video zeigte bereits: Plastikmüll ist vermeidbar
Es geht auch anders: SodaStream bietet mit umweltfreundlichen Wassersprudlern eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, Getränke ohne bedenklichen Plastikmüll herzustellen. Mit einem Wassersprudler kann eine Familie mit vier Personen bis zu 2.000 Plastikflaschen pro Jahr einsparen. Und auch für unterwegs können die SodaStream Flaschen immer wieder neu befüllt werden.
 
#GoodbyePlasticBottles – leichtgemacht
Ebenfalls Teil der #GoodbyePlasticBottles Kampagne ist ein Anfang Juni gelaunchtes, vielfach geklicktes Street-Video, das zum Verzicht auf Plastikflaschen aufruft. Das Video ist über den Youtube-Link https://www.youtube.com/watch?v=ai3HO3NdsQQ  und auf der Kampagnen-Website https://goodbyeplasticbottles.com/ abrufbar. Im Brennpunkt: Eine Einkaufsstraße, wie sie in jeder größeren Stadt zu finden ist. Menschen wie du und ich – sie flanieren, freuen sich über freie Zeit, die Sonne scheint. Durst kommt auf? Beim nächsten Supermarkt, Imbiss-Stand oder Bäcker wird man schnell fündig – die meist 0,5 Liter PET-Flasche suggeriert sofortige Erfrischung. Kurze Zeit später allerdings wird die Verpackung zur leeren Hülle – und zum bedenklichen Plastikmüll.
 
Bekannt, gelernt, nichts Ungewöhnliches? Den Passanten im SodaStream-Clip widerfährt jedoch etwas vollkommen anderes: Plötzlich stehen die Aufpasser der „Plastic Bottle Control“ auf der Straße, erklären Ihnen, dass das Trinken aus Plastikflaschen ab sofort nur noch in dafür vorgesehenen Drinking-Zones gestattet ist. Die „Plastikflaschen-Trinker“ werden in die Drinking-Zone geführt und mit schockierenden Bildern konfrontiert, die wachrütteln: Plastikmüll mitten in der Natur, in Flüssen, auf Stränden, aber auch in den Mägen von verendeten Seevögeln. Die Erkenntnis: Jeder Einzelne kann #GoodbyePlasticBottles umsetzen; der Verzicht auf Plastikflaschen ist eine gewaltige Entlastung für die Umwelt!
 
Länderübergreifende Petition zu #GoodbyePlasticBottles
In Deutschland ist die Umweltkampagne bereits im Mai 2017 gestartet. Die Petition, die die Politik in Deutschland und Österreich zu Maßnahmen gegen Plastikflaschen auffordert, kann auch in Österreich unterzeichnet werden. Die Petition hat bereits über 93.000 Unterstützer und täglich kommen neue hinzu. Hier geht es zur Petition: https://goodbyeplasticbottles.com/mehr-als-87-000-stimmen-gegen-plastikmuell/ 
 
Bildmaterial: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/9622
© SodaStream (Abdruck honorarfrei)

Im Bild vl.: Werner Boote (Autor und Regisseur (u.a.: Plastic Planet), Ferdinand Barckhahn (Geschäftsführer SodaStream Österreich & Deutschland)
 
 

Über SodaStream
SodaStream® ist eine Marke der SodaStream Österreich GmbH mit Sitz in Leopoldsdorf, Österreich. Sie gehört zur internationalen SodaStream Gruppe. Neben Österreich vertreibt der NASDAQ-notierte Weltmarktführer seine Produkte in 45 weiteren Ländern: Weltweit sprudeln bereits mehr als sieben Millionen Haushalte ihre Getränke mit SodaStream selbst. Jährlich werden mit SodaStream 1,5 Milliarden Liter Trinkwasser zuhause aufgesprudelt. Dank moderner Wassersprudler mit spülmaschinenfesten Glaskaraffen und vielfältigen Innovationen im Getränkebereich ist SodaStream seit Jahren Marktführer auf seinem Gebiet. Die Produkte wurden bereits vielfach ausgezeichnet, unter anderem durch Stiftung Warentest und Öko-Test.

Weitere Informationen finden Sie unter
www.SodaStream.atund http://www.facebook.com/SodaStreamOesterreich
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